„echtes“ Gewerbe und keine LKW-Parkplätze in Schlitz…

Presseartikel im Schlitzer Bote vom 06.10.2018
Hier im Wortlaut:
Laurinat will „echtes“ Gewerbe und keine LKW-Parkplätze in Schlitz
Schlitz, 05.10.2018 –
„Schlitz braucht passende Gewerbe und keine weiteren Logistikunternehmen.
Was in Rimbach geplant war, wurde zum Glück durch eine Bürgerinitiative verhindert.“ Gegen Vorhaben wie dieses, hat Bürgermeisterkandidat Laurinat klare Argumente:
„Unser Straßennetz, welches ohnehin vielerorts in einem desolaten Zustand ist, würde noch weiter leiden. Und unsere durch Lärm, Emission und allgemeine Verkehrsbelastung gebeutelten Mitbürger/-innen würden bis über die Schmerzgrenze hinaus belastet. Hinzu kämen die Schäden, die an der Straße gelegenen Gebäuden durch Vibrationen entstehen. Was hat das alles noch mit einer „lebenswerten Region“ zu tun?“
Wirtschaftlich attraktive Firmen nach Schlitz holen und Arbeitsplätze schaffen
Bei Umschlagplätzen, wie beispielsweise in Fraurombach, werden im Verhältnis zu ihrer räumlichen Ausdehnung nur wenige Arbeitskräfte benötigt. Allenfalls werden Positionen für Team- oder Werksleiter ausgeschrieben. Ungewiss sei laut Laurinat auch, dass der erhoffte Geldregen in Form von Gewerbesteuern überhaupt eintref-fen würde. Denn gerade bei geschickter Konstellation ist es leicht möglich, die Ge-winne am Standort zu minimieren. Die Steuern würden dann zu großen Teilen ab-fließen und die Region hätte das Nachsehen.
„Unter dem Strich würde das Schlitzerland sich gewerbetechnisch weit unter Wert verkaufen, es würde sich die Straßen weiter herunterfahren lassen, zu Recht Un-friede bei den Anwohnern produzieren und das alles für ungewisse Einnahmen. Wir dürfen uns nicht von Unternehmen ausbeuten lassen, die von unserer zentra-len Lage profitieren wollen. Sorry, aber für diesen Preis ist mir das Schlitzerland zu schade.“, findet Laurinat.
Seiner Meinung nach könnten sich auf dem Rimbacher Areal, welches das Logistikunternehmen vereinnahmt hätte, zahlreiche kleinere Unternehmen (Handwerk, Ingenieurbüros, Spezialfirmen etc.) ansiedeln. Die Vorteile für die Gewerbe liegen ganz klar auf der Hand. Angesiedelt wäre man in der Mitte Deutschland und die Nähe zu den Autobahnen in allen Richtungen sei gegeben. Einzige Wehrmutstropfen hingegen sei die Breitband-DSL Versorgung und der verwaiste Handyempfang. „Hier müsse man schnellstmöglich Abhilfe schaffen!“ so Laurinat.
Darüber hinaus würden letztere Gewerbe attraktive Arbeitsplätze über den kompletten Bildungsquerschnitt bieten. Dies würde sicher den einen oder anderen Berufsstarter dazu bewegen, im Schlitzerland zu arbeiten und hier zu bleiben. Für Jürgen Laurinat ganz klar eine Win-Win Situation: „Diese Pläne könnten ein gesundes Wachstum bewirken, die Einnahmen wären sicher und die Belastung des Schlitzerlandes erträglich.“
Dass Alleingänge nicht funktionieren, haben die Bürger/-innen des Schlitzerlandes im Falle des Rimbacher Projektes bewiesen. Jürgen Laurinat bekennt sich daher klar für ein transparentes Vorgehen: „Man muss die Menschen hier hinreichend informieren und abholen. Nur dies ermöglicht eine realistische Einschätzung des Gesamtkonzeptes. Vor allem aber kann man so in einem gemeinsamen Konsens auch unbequeme Themen der Region im Sinne und zum Wohle des Schlitzerlandes – und vor allem der Schlitzerländer – lösen.
Team Laurinat
Eine Kurze Übersicht der Termine der nächsten Woche:
Montag, 08.10.2018 in Willofs
18:00 Uhr Ortsbegehung, Startpunkt DGH
19:30 Uhr Bürgergespräch im DGH
Dienstag, 09.10.2018 in Unter-Wegfurth, gemeinsam mit Ober-Wegfurth
18:00 Uhr Ortsbegehung, Startpunkt DGH
19:00 Uhr Bürgergespräch im DGH
Mittwoch, 10.10.2018 in Üllershausen
18:00 Uhr Ortsbegehung, Startpunkt Mannschaftsheim FFW
19:00 Uhr Bürgergespräch im Mannschaftsheim FFW
Donnerstag, 11.10.2018 in Pfordt
18:00 Uhr Ortsbegehung, Startpunkt Sportlerheim des FSV Pfordt
19:15 Uhr Bürgergespräch im Sportlerheim des FSV Pfordt
Sonntag, 14.10.2018 in Hutzdorf
11:30 Uhr Bürgergespräch im Jugendraum Hutzdorf