Infrastruktur im Schlitzerland

Presseartikel im Schlitzer Bote vom 26.09.2018
Hier im Wortlaut:
Infrastruktur im Schlitzerland:
Laurinat will Stadtteile auf Augenhöhe bringen
Schlitz, 25.09.2018 –
Das Schlitzerland ist ein Idyll von ganz besonderem Wert. Malerische Dörfer und großartige Natur machen die Region für ihre Bewohner und Besucher gleichermaßen attraktiv. Die infrastrukturelle Basis ist solide. Schaut man aber genauer hin, ist die Liste an Defiziten erschreckend umfangreich.
Für Bürgermeisterkandidat Laurinat ist die Aufarbeitung der bisherigen Versäumnisse ein unbedingtes Muss, um einen Lebensraum mit Zukunft zu garantieren. „Wir müssen dringend daran arbeiten, dass alle Stadtteile des Schlitzerlandes für junge Familien und Firmen als Wohn- und Standort lebenswert sind. Die Realität ist erschreckend: Junge Menschen verlassen uns nach der Schule und Firmen kommen erst gar nicht auf die Idee, sich hier niederzulassen. Und letzteres, obwohl wir in der Mitte des Landes liegen.“
Augenmerk richtet Jürgen Laurinat bei seinen Planungen auf die umliegenden Ortschaften gleichermaßen wie auf die Kernstadt. Verschiedene Themen liegen ihm dabei am Herzen:
Internet
„Es kann nicht sein, dass Orte wie Bernshausen, Rimbach, Ober-Wegfurth etc. in Sachen schnelles Breitband-Internet immer noch ein Schattendasein fristen. Auch liegt nahezu die Hälfte der Schlitzer Dörfer in Funklöchern. All dies erschwert örtlichen Gewerbetreibenden die Arbeit und fördert nicht zwingend die Ansiedelung neuer Unternehmen.“
Straßen
„Unser Straßennetz im Schlitzerland ist sehr umfangreich; leider aber nicht im besten Zustand, da man die baufällig geworden Straßen über Jahre hinweg vernachlässigt oder nur notdürftig ausgebessert hat. Sehr zum Leidwesen von Anwohnern und Pendlern.
Ein weiteres Problem sind unsere Landesstraßen, die durch das Schlitzerland führen und von schweren LKW befahren werden, für die sie nicht konzipiert wurden.
Zusätzlich steigt das allgemeine Verkehrsaufkommen stetig an, sowie die Belastungen durch Lärm und Abgase. Langfristige Konzepte zur Verkehrsberuhigung und intelligenten Umleitung sind daher unbedingt erforderlich und unverzüglich in Absprache mit Hessen Mobil und der Verkehrsbehörde des Vogelsbergkreises anzugehen.“
Dorfgemeinschaftshäuser und gesellschaftliche Veranstaltungen
„Die Dorfgemeinschafts- und Feuergerätehäuser sind der Dreh- und Angelpunkt für viele Aktivitäten und Veranstaltungen von zahlreichen Vereinen und Gruppen, sowie für private Veranstaltungen im Dorfleben. Ich will daher nachdrücklich daran arbeiten, dass diese Institutionen erhalten und gefördert werden. Darüber hinaus sollten Ideen für die Nutzung unter den Dörfern ausgetauscht werden.
Der Seniorentreff in Nieder-Stoll ist ein schönes Beispiel: Hier tauscht man sich dorfintern aus und fördert so das Zusammenleben.“
Vereinslandschaft
„Ein Großteil des gesellschaftlichen Lebens spielt sich in unseren Vereinen ab. Die Sportvereine sind hier u.a. von großer Bedeutung. Ich möchte mich beispielsweise dafür einsetzen, dass die Schlitzerlandhalle vom Vogelsbergkreis erhalten wird. Denn gerade im Winter ist der Bedarf an Hallenzeiten für unsere Vereine groß und wir sollten ihnen ermöglichen, ihr Hobby ohne Hindernisse auszuüben.“
Feuerwehren
„Wenn man bedenkt, wie oft das Martinshorn im Schlitzerland zu hören ist, dann wird einem die Bedeutung unserer Feuerwehren bewusst. Sie sind ein wesentlicher Schutz- und Hilfefaktor, daher kann man den freiwilligen Einsatzkräften nicht genug für ihr Engagement danken. Ich verspreche, mich ohne Wenn und Aber für die Belange unserer Helfer stark zu machen. Ausrüstung, Fahrzeuge und Schulungen gehören für mich zur unbedingten Grundvoraussetzung. Die zweckdienliche Zusammenlegung einzelner Stadtteilwehren, wie im Fall Hartershausen und Üllershausen, befürworte ich ausdrücklich.“
Freibad und Campingplatz
„Schlitz ohne sein Schwimmbad? Unvorstellbar! Für Sommerurlauber und Einheimische ist das Freibad ein Anlaufpunkt mit hohem Freizeitwert und ein wichtiger Faktor für Sport und Gesundheit. Immer weniger Kinder können schwimmen, wie Statistiken belegen. Wir sind geradezu verpflichtet, hier Verantwortung zu übernehmen. Das Kleinod Schwimmbad muss daher unbedingt erhalten bleiben. Der benachbarte Campingplatz ist für unseren Tourismus extrem wichtig. Wie man aber an seinem Zustand sehen kann, hat es noch nie funktioniert, die Dinge einfach sich selbst zu überlassen.
Camper sind Selbstversorger, doch wer etwas einkaufen will, muss weite Wege gehen. Ein Kiosk mit einem kleinen Grundsortiment wäre unbedingt sinnvoll.
Einen Routenführer für Rad- und Wanderwege, der auch auf den Campingplatz und das Freibad hinweist, sollte in aktualisierter Form online und als Karte zum Angebot gehören.
Kinder finden am Damenweg lediglich einen völlig heruntergekommenen Spielplatz vor. Hier braucht es attraktive Klettermöglichkeiten, Rutschen sowie Rasen und Sandflächen, auf denen man Ballsportarten betreiben kann. Was spricht gegen eine Verleihstation für Spielgeräte und Fahrräder? Vor langer Zeit konnte man am Teich Ruderboote ausleihen und es gab einen Minigolfplatz. Der ganze Damenweg war ein einziges Freizeiterlebnis. Davon sind wir heute weit entfernt.“
Jürgen Laurinat würde sich freuen, wenn Sie ihm am 28.10.2018 das Vertrauen schenken, damit er künftig als Bürgermeister seine ganze Kraft für das Wohl des Schlitzerlandes einsetzen kann.
„Mein Wahlspruch lautet nicht umsonst: Schlitzerland – wir können was! Ich will dafür sorgen, dass wir gemeinsam eine Kehrtwende einläuten.“
Team Laurinat

Brauereigelände als touristisches Zentrum

Presseartikel im Schlitzer Bote
Hier im Wortlaut:
BRAUEREIGELÄNDE ALS TOURISTISCHES ZENTRUM
Auch die Kernstadt ist Kernthema / Jürgen Laurinat will Innenstadt attraktiver machen
„Schlitz hat so viel zu bieten. Man muss nur etwas daraus machen. Dazu braucht man Ideen, Mut und Tatkraft.“ Als Unternehmer und zupackender Macher hat Jürgen Laurinat bereits bewiesen, dass er über die nötigen Fähigkeiten verfügt, die Schlitzer Innenstadt aus einem gewissen „Dornröschenschlaf“ zu holen. So klingt seine Aussage zwar selbstbewusst, nicht jedoch unrealistisch.
Er hat eine klare Meinung zu seiner Wahlheimat, in der er sich bereits über ein Vierteljahrhundert wohl fühlt: „Schlitz ist durch seine wunderschöne Altstadt weit über die Grenzen Osthessens bekannt. Wir dürfen uns aber nicht auf unserer Weihnachtskerze, dem Trachtenfest und unserer markanten Burgensilhouette ausruhen, sondern müssen aktiv dafür arbeiten, dass sich Gäste und Einheimische auch künftig hier wohl fühlen.“
Laurinat hat daher konkrete Pläne in der Schublade, die er als Schlitzer Bürgermeister umsetzen möchte.
Nie wirklich etwas passiert: Die Nutzung des Brauereigeländes
„Das alte Brauereigelände ist eine zentrale Fläche unserer Kernstadt“, heißt es aus dem Rathaus. Für den Kandidaten Laurinat unverständlich, dass dieses Areal, das so viel Gestaltungspotential bietet, seit vielen Jahren allmählich verrottet.
„Das Gelände könnte zum Dreh- und Angelpunkt des touristischen Geschehens unserer Stadt werden. Daher liegt es für mich auf der Hand, hier zwingend benötigte Parkplätze zu schaffen und Besucher der Stadt auch auf diese hinzuweisen. Denn bisher sind die Parkflächen an den Brauereiteichen eher ein Geheimtipp. Der Ausbau würde sich sofort auf die Parkplatzsituation rund um die Schlitzer Kernstadt auswirken. Alle öffentlichen Parkplätze würden zwar kostenlos, jedoch zeitlich beschränkt zur Verfügung stehen. Entsprechende Regelungen hierfür würden mit dem Einzelhandel der Umgebung abgestimmt werden.“, so Jürgen Laurinats Idee. Eine Verknüpfung mit dem Öffentlichen Nahverkehr inklusive einer Haltestation sowie die Einrichtung von Parkplätzen für Reisebusse würde der großzügigen Fläche zusätzliche Bedeutung verleihen und den Verkehr aus der Innenstadt fern halten. Vor allem Marktplatz und Ringmauer würden von dieser Verlagerung profitieren – kurze Wege zu allen Sehenswürdigkeiten inklusive der Destillerie nach wie vor garantiert.
Mit abschließbaren Fahrradboxen, Pendelbussen und einem möglichen Taxistand entstünde so ein echtes Park & Ride System.
Das Brauereigelände als Info- und Erlebniszentrum
Als zentrale Anlaufstelle liegt es für Laurinat nahe, dass Besucher am Brauereigelände ein Tourismusbüro und einen kleinen Souvenir-Shop vorfinden. Und er denkt noch weiter: „Die Kulisse in dem kleinen Gässchen eignet sich hervorragend als Basis für Event-Gastronomie.“ Dazu hat er bereits einen Vorschlag für die Nutzung der alten Brauerei-Räumlichkeiten: „Hier könnte man eine Museumsbrauerei etablieren, in der Gäste Brau-Workshops und Verkostungen erleben können.
Die zahlreichen Hallen können in Kooperation mit einheimischen Unternehmen genutzt werden. Jürgen Laurinat führt hier die Beispiele der Frankfurter Klassikstadt und des Nürnberger Ofenwerks ins Feld. Diese Locations dienen als Begegnungsstätten für Oldtimerfans. „Ausstellungen, Showroom, Werkstätten, Verkaufsbörsen sowie auch Veranstaltungen kultureller Art lassen sich gut kombinieren. Das Ambiente ist dafür wie geschaffen. Karosseriebau, Lackierungs- und Lederarbeiten, Reifen, Hallenvermietung als Stellplätze – das Spektrum ist groß. Die Anzahl potenter Investoren ist in der Branche hoch und die Chance, diese nach Schlitz zu führen, realistisch.“
Insgesamt bekäme der „zentrale Anlaufpunkt der Stadt Schlitz“ endlich ein Gesicht – und das nicht nur für Besucher, sondern auch für die Einwohner. Tourismus, Wirtschaft und die Menschen dieser Stadt würden in gleichem Maße von dem Kleinod im Stadtzentrum profitieren.
Ihr Team Laurinat